Die Zusammenarbeit von Johannes Klinger und dem Europapark begann mit dem Bau des
Luxushotels AlCazar. Für dieses Projekt lieferte der Chiemseer Künstler
nicht nur wichtige Ideen
zur Innenraum-und Fassadengestaltung, er zeichnete vor allem auch für die
Gestaltung von
über 10 000qum Wandflächen verantwortlich. Mit Klingers Kunstfertigkeit
entstand in
diesem Gebäude eine Malerei, die ganz wesentlich für eine stimmige Gesamtatmosphäre
sorgte. Auch die Jury der Verlagsgruppe >Deutscher Fachverlag< zeigte
sich von diesem Projekt
beeindruckt: Sie wählte Roland Mack, den geschäftsführenden Gesellschafter
des Europaparks,
auf Grund seines Konzepts und dessen Erfolges sogar zum Hotelier des Jahres 2000 .
Pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum des inzwischen größten
deutschen Freizeitparks wurde im letzten Jahr
eine weitere Attraktion gebaut: Zusammen mit Jan Keller (Projektleitung) und Svenja Reich
(Architektur ) realisierte Johannes Klinger den ersten Teil eines historischen Themenzyklus um die
Stadt Troja und das Griechenland der Antike. Ein künstlich angebauter
See und eine
gigantische Hochgeschwindigkeitsbahn in unmittelbarer Nähe bilden auch erlebnismäßig
einen
ungewöhnlichen Kontrast zu der antiken Kulisse, zu der neben dem 1999
fertig gestellten
bronzezeitlichen Troja auch ein Poseidontempel im dorischen Stil gehört.
Literatur: DIE MAPPE, Callwey Verlag, München
2001
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